Philipp’s Travel Blog
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Die lange Anreise war eine echte Höllenfahrt. Spätestens mit Mali Lošinj im Abendlicht, dem Blick vom Hotelpool und den Bootstagen zwischen Krivica, Balvanida und Koludarac hatte sich die Stimmung aber gründlich gedreht.

Doch dann: Delfinalarm!"
  1. Vitality Hotel Punta in Veli Lošinj
  2. Bootstage ab Rovenska
  3. Delfine bei den Oruda-Inseln
  4. Balvanida- und Krivica-Bucht
  5. Plitvicer Seen und Venedig
2 Stopps · Route: Auto + Fähre

Die Höllenfahrt nach Lošinj

Mehr als zehn Stunden waren wir unterwegs, bevor wir endlich mit dem Auto auf der Fähre von Brestova nach Porozina standen. Nach dieser Höllenfahrt fehlte uns zunächst jeder Sinn für die schöne Umgebung. Und mit der Überfahrt war es noch nicht geschafft: Vor uns lagen weitere rund 85 Kilometer über die kleinen und kurvigen Bergstraßen von Cres und Lošinj.

Irgendwo bei Vodice änderte sich die Stimmung. Der Blick ging über den Ort hinweg bis zur Insel Krk, und plötzlich war wieder Platz für die Landschaft. Als schließlich Mali Lošinj im Abendlicht vor uns lag, fühlte sich die Anreise zum ersten Mal nach Urlaub an.

Unsere Basis: Vitality Hotel Punta

Vom 29. August bis 9. September wohnten wir im Vitality Hotel Punta in Veli Lošinj. Gleich hinter dem Hotel lag die Bucht des Ortes. Vom Pool blickten wir hinüber zur Osoršćica mit der Televrina, dem 588 Meter hohen Gipfel bei Nerezine, der von unten durchaus nach „gut 600 Metern“ aussah.

Ab 1. September: endlich Bootstage

Am 1. September begann der Teil, auf den wir besonders gewartet hatten. Die Anlegestelle lag in Rovenska, der Nachbarbucht von Veli Lošinj, und war sogar bequem zu Fuß erreichbar.

Unser erster Abstecher führte zu den Oruda-Inseln, weil dort Delfine unterwegs sein sollten. Am ersten Tag ließen sie sich noch nicht blicken. Dafür ging es weiter zum Mittagsstopp in die Balvanida-Bucht. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Konoba Balvanida — ein Restaurant, das ohne Boot oder Wanderung nicht einfach am Straßenrand auftaucht.

Danach folgte mit der tief eingeschnittenen Krivica-Bucht gleich der nächste Knaller. Und irgendwann kam dann doch der Ruf: Delfinalarm! Die Tiere ließen sich von uns nicht stören und wir konnten uns ihnen bis auf ungefähr 20 Meter nähern. Eine exakte Linie dieser Bootsfahrt gibt es auf der Karte bewusst nicht: Die Buchten und Inseln sind Erinnerungsorte, keine nachträglich erfundene Fahrspur.

Zum Abschluss machten wir noch einen abendlichen Sonnenstopp in der von uns so genannten Engländerbucht. Der Name lässt sich heute als English Cove auf der kleinen Insel Koludarac vor Mali Lošinj zuordnen.

Plitvice und Venedig

Nach dem Familienabschnitt auf Lošinj ging die gemeinsame Reise mit den Brunners über die Plitvicer Seen weiter nach Venedig. Die Orte stehen bereits fest; die persönlichen Geschichten und der genaue Übergang dieses zweiten Abschnitts werden ergänzt, sobald die Erinnerungen dazu zusammengetragen sind.

Kapitel · Kroatien

Kroatien

Im Atlas öffnen
  • Veli Lošinj — Hotel Punta Unsere Basis vom 29. August bis 9. September; Pool mit Blick zur Televrina.
  • Vodice auf Cres Auf der langen Inselstraße öffnete sich der Blick über Vodice zur Insel Krk.
  • Mali Lošinj Nach der langen Anreise endlich im Abendlicht.
  • Bucht von Veli Lošinj Die Bucht lag gleich hinter unserem Hotel.
  • Televrina Mit 588 Metern höchster Gipfel der Osoršćica und der markante Blickfang vom Hotelpool.
  • Rovenska Anlegestelle für unsere Bootstage, zu Fuß in der Nachbarbucht erreichbar.
  • Oruda-Inseln Erster Abstecher auf der Suche nach Delfinen; am ersten Tag noch ohne Sichtung.
  • Balvanida-Bucht Mittagsstopp mit dem Boot.
  • Konoba Balvanida Von der Bucht nach einem kurzen Fußmarsch erreicht.
  • Krivica-Bucht Der nächste Knaller unter den geschützten Buchten Lošinjs.
  • Engländerbucht auf Koludarac Abendlicher Sonnenstopp; heute auch als English Cove verzeichnet.
  • Plitvicer Seen
Kapitel · Italien

Italien

Im Atlas öffnen
  • Venedig