Philipp’s Travel Blog
← Zurück zum Blog

Die Reise wechselte mehrfach ihren Maßstab: vom Lieblingsstrand bei Primošten ins Schlauchboot, vom Festland auf die Insel Brač und von dort mit dem Mietboot wieder hinaus aufs Meer. Familie und Brunners trafen in Supetar zusammen; Pražnica wurde die zweite Basis. Warten auf Vermieter, Wellen, Regengüsse und ein Notstopp zum Aufwärmen gehörten genauso dazu wie ruhige Buchten und ein Anlegemanöver, das beim ersten Versuch saß.

Anlegen in Bobovišća: sahnig im ersten Versuch."
  1. Bootstag ab Primošten mit Kaprije und Prvić
  2. Treffen mit den Brunners im Hafen von Supetar
  3. Zlatni Rat und der Blick von der Vidova Gora
  4. Mietbootstage rund um Brač
  5. Versteckte Bucht von Špilice
2 Stopps · Route: Auto + Fähre

Primošten: die erste Basis

Vom 18. August an wohnten wir zunächst in Primošten. Unser Lieblingsstrand lag auf der Südseite; ein weiterer Strandtag führte rund zehn Kilometer nach Süden bis Rogoznica nahe der Marina Frapa. Als das Wetter nicht mitspielte, machten wir aus dem Strandtag einen Ausflug nach Trogir.

Auch mit einem kleinen Schlauchboot ging es aufs Wasser: vom Strand bei Dolac zur vorgelagerten Insel Krbelica. Dieser kurze Weg war der Auftakt für den Teil der Reise, bei dem die Küste nicht mehr nur Kulisse war.

22. August: Kaprije und Prvić

Der erste große Bootstag begann mit Warten im Hafen von Primošten – der Vermieter ließ auf sich warten. Danach ging es hinaus zu einer fast karibikfarbenen Nozdra Mala im Südosten von Kaprije. Der Inselort selbst bestand in unserer Erinnerung aus vielleicht zwanzig Häusern. Im Jahr davor hatten wir überlegt, hierherzufahren; nun wussten wir, dass es als Bootsstopp charmant war, für einen ganzen Urlaub aber wohl sehr klein gewesen wäre.

Die Überfahrt nach Prvić brachte reichlich Wellen. Eine Runde durch den Hafen zeigte dafür einen Ort, der sofort sympathisch wirkte. Am Ende des Tages ging es zurück nach Primošten.

24. August: weiter nach Brač

Am 24. August wechselte die Reise ihre Basis. Über Split und die Fähre kamen wir nach Supetar, wo wir die Brunners im Hafen trafen. Unser Haus lag im Inselinneren in Pražnica. Dort gehörte der Grill fest zum Tagesablauf – der Grillmeister war in seinem Element.

Von Pražnica aus fuhren wir zum Baden nach Bol und zum Zlatni Rat. Den bekannten Strand sahen wir außerdem von oben: von der 778 Meter hohen Vidova Gora, dem höchsten Punkt aller Adriainseln.

28. August: Regen auf dem ersten Brač-Bootstag

Für den ersten Bootstag auf Brač nahmen wir morgens um 7:15 Uhr die Fähre nach Split, um dort das Mietboot abzuholen. Auf der Überfahrt nach Pučišća erwischte uns ein kräftiger Regenguss. Boot und Mannschaft wurden zwar wieder trocken, aber der Tag brauchte einen Notstopp in Sumartin, damit wir uns aufwärmen konnten.

Danach ging es an der Südküste von Brač weiter. Die auf dem Foto als Velo Zvirje erkannte Bucht war genau die Art von Ziel, für die sich ein Boot lohnte: vom Land aus nicht erreichbar. Schließlich fuhren wir zurück nach Pučišća.

29. und 30. August: frühe Badestopps und ein sauberes Manöver

Am 29. August lag schon gegen halb zehn der erste Badestopp in der sehr wahrscheinlich als Lovrečina identifizierten „James-Bond-Bucht“ hinter uns. Zum Essen steuerten wir Bobovišća na Moru an. Die Bucht zieht sich ungefähr eine Seemeile ins Land – und das Anlegen klappte sahnig im ersten Versuch.

Am 30. August stand noch einmal der Zlatni Rat im Mittelpunkt. Damit endete die Reise dort, wo Brač sein bekanntestes Küstenbild zeigt: nach zwei Wochen, zwei Unterkünften, mehreren Booten und deutlich mehr Wetter als bei einem reinen Strandurlaub.

  1. Warten auf den Bootsvermieter im Hafen von Primošten
  2. Reichlich Wellen auf der Überfahrt nach Prvić
  3. Kräftiger Regenguss und Notstopp in Sumartin zum Aufwärmen
Kapitel · Kroatien

Kroatien

Im Atlas öffnen

2013 war Kroatien nicht nur Strandurlaub, sondern eine Reise mit zwei Basen und mehreren Bootstagen: Primošten und die Inseln im Norden, anschließend Pražnica auf Brač mit Bol, Vidova Gora und Mietboot.

Vom Lieblingsstrand direkt hinaus auf die Adria."
  • Primošten Erste Unterkunft und Ausgangspunkt für Strand- und Bootstage.
  • Plaža Porat bei Primošten Unser Lieblingsstrand mit Blick auf die Altstadt von Primošten; anhand des Urlaubsfotos sehr wahrscheinlich als Plaža Porat identifiziert.
  • Rogoznica und Marina Frapa Strandtag nahe der Marina Frapa, rund zehn Kilometer südlich.
  • Trogir Ausflug bei schlechtem Wetter.
  • Dolac Start am Strand für die Schlauchbootfahrt nach Krbelica.
  • Insel Krbelica Mit dem Schlauchboot vom Strand bei Dolac erreicht.
  • Nozdra Mala auf Kaprije Karibikartige Badebucht im Südosten von Kaprije; anhand des Fotos und der Trockenmauern sehr wahrscheinlich Nozdra Mala.
  • Kaprije Kleiner Inselort – in der Erinnerung kaum mehr als zwanzig Häuser.
  • Prvić Luka Hafenrunde nach einer welligen Überfahrt.
  • Supetar Ankunft auf Brač und Treffen mit den Brunners im Hafen.
  • Pražnica Zweite Unterkunft auf Brač; Haus mit Grill als Familienbasis.
  • Bol Baden in Bol und weiterer Strandtag am 30. August.
  • Zlatni Rat Badeziel bei Bol und Blickfang von der Vidova Gora.
  • Vidova Gora Aussicht auf den Zlatni Rat vom höchsten Berg der Adriainseln.
  • Pučišća Bootsziel und Ausgangspunkt für die Rückfahrten auf Brač.
  • Sumartin Notstopp zum Aufwärmen nach dem Regenguss.
  • Velo Zvirje auf Brač Vom Land kaum erreichbare Bucht an der Südostküste von Brač; das Urlaubsfoto wurde mit Google Lens als Velo Zvirje erkannt.
  • Lovrečina-Bucht (James-Bond-Bucht) Erster Badestopp am 29. August; anhand des Fotos, der Sicht zur Omiš-Riviera und der Fahrt von Pučišća nach Bobovišća sehr wahrscheinlich Lovrečina.
  • Bobovišća na Moru Essensstopp in der tief eingeschnittenen Bucht; Anlegen im ersten Versuch.