Diese Reise war der Kipppunkt. Vorher waren Reisen schön, danach wurde Reisen zu etwas, das wirklich zieht. Der Hauptteil waren 28 Tage Bali mit Roller, Inselwechseln, Reisfeldern, Wasserfällen, Stränden und sehr viel Staunen. Danach Singapur als luxuriöser Stadt-Kontrast und Bangkok als chaotisches, warmes Finale. Es war Philippserstes Mal in den Tropen, das erste Mal Südostasien mit Tami, und vieles fühlte sich dadurch größer an als nur "Urlaub".
„Bali hat den Schalter umgelegt."
- Traumstart im Amnaya Resort Nusa Dua
- Vier Wochen Bali mit eigenem Mietroller
- Uluwatu-Klippen, Jimbaran und Tanah Lot
- Erstes Surfgefühl und Beachclubs in Canggu
- Ubud mit Privatpool, erster Massage und Wasserfall-Wanderung
- Tegallalang und Jatiluwih — zwei völlig verschiedene Reisterrassen-Welten
- Pura Ulun Danu Bratan im kühlen Hochland
- Sekumpul & Fiji Waterfall — die schönsten Wasserfälle meines Lebens
- Secret Garden of Sambangan mit 15-Meter-Sprung
- Vulkan Batur im Regen statt Sonnenaufgangs-Kitsch
- Amed mit Blick auf den Agung — Tamis Lieblingsort
- Schildkröten-Schwimmen auf Gili Trawangan
- Nusa Lembongan, Ceningan und Kelingking Beach
- Singapur mit Rooftop-Pool und Gardens by the Bay
- Bangkok mit Tempeln, Khlong-Bootstour und Streetfood
Der Trip, bei dem es klick gemacht hat
Diese Reise war nicht einfach nur “Bali und danach noch ein bisschen Stadt”. Sie war die Entfachung meiner Reiseliebe. Vorher war Reisen schön, aber eher ein Highlight im Jahr. Nach dieser Reise war klar: Da ist etwas, das größer ist. Dieses Gefühl, mit Tami auf einem Roller durch völlig fremde Landschaften zu fahren, morgens nicht genau zu wissen, welche Straße, welcher Tempel, welcher Wasserfall heute kommt, und abends völlig müde irgendwo anzukommen — das hat einen Schalter umgelegt.
Nusa Dua: Tropen zum ersten Mal
Der Start war fast zu perfekt. Nusa Dua, Amnaya Resort, ein Top-Hotel für etwa 40 Euro die Nacht. Für mein erstes Mal in den Tropen war das eine weiche Landung: warmes Klima, üppiges Grün, alles roch anders, alles klang anders. Gleichzeitig war ich komplett fasziniert davon, wie anders alles funktionierte. Der Mietroller wurde für vier Wochen unser kleines Freiheitsgerät. Von Nusa Dua aus erkundeten wir Water Blow, den GWK Cultural Park, Uluwatu mit seinen Klippen und Stränden, Jimbaran Beach und den Fischmarkt.
Westküste, Canggu und Ubud
Seminyak brachte Rooftop, gutes Essen und lange Strandspaziergänge. Canggu war dann die erste richtige Beachclub-/Surfkurs-/Airbnb-direkt-am-Strand-Phase. Nicht alles dort war schön im klassischen Sinn, aber es hatte Energie. Danach ging es ins Innere nach Ubud: Airbnb mit Privatpool, erste Massagen, Kultur am Abend, Rollerfahrten durch Reisfelder. Eine Wanderung durch einen Fluss zu einem Wasserfall blieb besonders hängen, weil sie sich weniger nach Programmpunkt und mehr nach Abenteuer anfühlte.
Reisterrassen und Hochland
Tegallalang war die berühmte Postkarte: Reisterrassen, Schaukeln, Kaffee- und Teeprobe. Jatiluwih war anders. Weniger inszeniert, weiter, grüner, fast noch schöner. Dort glampte man in den Bergen, feucht, kühl, laut in der Nacht. Wir hatten im Zelt ein bisschen Angst, aber genau deshalb blieb es hängen.
Im Drei-Seen-Gebiet um Bedugul und Munduk wurde Bali kühler und bergiger. Auf dem Weg hatten wir einen kleinen Rollerunfall, zum Glück ohne Folgen. Naturmäßig war diese Ecke eines der Highlights: Pura Ulun Danu Bratan, Wasserfälle, Nebel, Berge, eine völlig andere Insel. Sekumpul & Fiji Waterfall waren die schönsten Wasserfälle, die ich bis dahin je gesehen hatte. Secret Garden of Sambangan kam mit Klippenspringen dazu — 15 Meter, mein Sprungrekord.
Batur, Selat, Amed
Zum Batur ging es mit Stopp am Nungnung Waterfall. Die Unterkunft dort hatte warme Quellen, aber der Ort selbst fühlte sich seltsam an: überall die Vulkan-Trekking-Mafia, die Morgen-Touren verkauft. Wir machten die Tour trotzdem. Statt Sonnenaufgangs-Kitsch gab es Regen und Flash Floods. Kein klassisches Highlight, aber ein sehr echter Reisemoment.
Danach Selat: ein Airbnb wie aus einem Influencer-Katalog, mitten im Dschungel, wunderschön — und mit einem riesigen Gecko als Mitbewohner. Dort machten wir Wildwasserrafting und trafen ein singapurisches Paar. Amed war danach Tamis Lieblingsort: Unterkunft mit Blick auf den Agung, Strände, Schnorcheln, ruhiger als der Rest.
Inseln: Gili und Nusa
Von Padang Bai ging es auf die Inseln. Erst Gili Trawangan: Party-Hostel, Pad Monkey, das Zelt war eher mäßig, aber die Strände waren extrem schön und wir schwammen mit Schildkröten. Danach Nusa Lembongan zum Runterkommen: Mangroven mit dem Kajak, mit dem Roller herumcruisen, die berühmte Brücke nach Nusa Ceningan, Water Blow und diese atemberaubenden kleinen Buchten. Den ganz mutigen Sprung ins Wasser ließ ich aus. Nusa Penida war nur ein Daytrip, aber Kelingking Beach war die beeindruckendste Strandkulisse, die ich je gesehen hatte. Diamond Beach und die Teletubby Hills mussten ausfallen, weil Tami angeschlagen war. Das bleibt auf der Liste.
Zurück in Padang Bai dachten wir kurz, unser Roller sei geklaut worden. Nach längerem Streit tauchte er wieder auf, allerdings mit abmontiertem Kennzeichen. Am Ende ging es zurück nach Nusa Dua, der Schaden war günstig zu reparieren, und wir gaben den Roller ab. Dieser Roller war fast ein eigener Charakter der Reise.
Singapur und Bangkok
Singapur war danach ein kompletter Wechsel: Holiday Inn, Rooftop-Infinity-Pool, bestes Frühstück, Flower Dome, Gardens by the Bay mit Lichtshow, Sentosa und all die Dinge, die man dort sehen muss. Nach Bali fühlte sich Singapur an wie Zukunft, Glas und Klimaanlage.
Die letzte Woche gehörte Bangkok. Sukhumvit, schönes Hotel mit Rooftop-Pool, Food Markets, Tempel, Bootstouren durch die Kanäle, Golden Mount, Jim Thompson House. Bangkok war nicht leise und nicht erholsam, aber als Abschluss perfekt: noch einmal Wärme, Chaos, Essen, Geräusche und das Gefühl, dass diese Reise gerade etwas in mir dauerhaft verschoben hat.
Indonesien
Im Atlas öffnenIndonesien war der Kern dieser Reise. Vier Wochen Bali und Inseln: Nusa Dua, Uluwatu, Seminyak, Canggu, Ubud, Tegallalang, Jatiluwih, Bedugul/Munduk, Batur, Selat, Amed, Padang Bai, Gili Trawangan und die Nusa-Inseln. Der Roller war der rote Faden, die Natur der Schockmoment, und die Nusa-Inseln bleiben bis heute ganz oben.
„Ein Roller, zwei Rucksäcke, und plötzlich war die Welt größer."
- Nusa Dua Traumstart im Amnaya Resort Nusa Dua. Erstes Mal Tropen, erster Roller.
- Water Blow Nusa Dua Felsen, Brandung, erste Erkundung an der Küste.
- GWK Cultural Park Garuda-Wisnu-Kencana-Kulturpark. Riesige Statue, erster Kulturstopp.
- Uluwatu Berühmte Klippen, Strände und dieser erste Bali-Wow-Moment.
- Jimbaran Beach und Fischmarkt. Meer, Rauch, Abendstimmung.
- Seminyak Hotel mit Rooftop (The Wind Sky Hotel), gutes Essen, lange Strandspaziergänge.
- Tanah Lot Meerestempel vor der Küste. Klassischer Bali-Postkartenmoment.
- Canggu Beachclubs, Surfkurs, Airbnb direkt am Strand.
- Ubud Airbnb mit Privatpool. Kultur, erste Massage, Roller durch Reisfelder.
- Sacred Monkey Forest Ubuds Klassiker zwischen Tempeln, Wald und sehr selbstbewussten Affen.
- Wasserfall-Wanderung bei Ubud Durch einen Fluss zu einem Wasserfall gewandert. Unerwartet cool.
- Tegallalang Berühmte Reisterrassen und Schaukeln nördlich von Ubud.
- Kaffeeplantage bei Tegallalang Kaffee- und Teeprobe zwischen den Reisfeldern.
- Jatiluwih Glamping in den Bergen. Feucht, kühl, wild — und fast schöner als Tegallalang.
- Bedugul & Munduk Hochland Drei-Seen-Gebiet, kühl und bergig. Kleiner Rollerunfall, zum Glück nichts passiert.
- Pura Ulun Danu Bratan Wassertempel am Bratan-See. Einer der schönsten Tempel der Reise.
- Sekumpul & Fiji Waterfall Die schönsten Wasserfälle meines Lebens. Gewaltig, nass, perfekt.
- Secret Garden of Sambangan Klippenspringen, 15 Meter Sprungrekord, Wasserfall-Abenteuer.
- Lovina Kurzer Abstecher an die Nordküste.
- Nungnung Waterfall Mächtiger Wasserfall auf dem Weg zum Batur.
- Vulkan Batur Unterkunft mit warmen Quellen, Sonnenaufgangstour im Regen und Flash Floods.
- Selat Influencer-Airbnb im Dschungel, riesiger Gecko als Mitbewohner.
- Telaga Waja Rafting Wildwasserrafting und ein sympathisches Paar aus Singapur getroffen.
- Amed Tamis Lieblingsort. Unterkunft mit Blick auf den Agung, Strand und Schnorcheln.
- Tirta Gangga Wassertempel im Osten, elegant und ruhig zwischen den Teichen.
- Padang Bai Roller geparkt, Fähre zu den Inseln. Später Roller-Streit und Kennzeichen-Drama.
- Kuta (Bali) Letzte Nacht auf Bali vor dem Weiterflug.
- Gili Trawangan Party-Hostel, Pad Monkey, schöne Strände und Schildkröten-Schwimmen.
- Nusa Lembongan Runterkommen, Mangroven-Kajak, mit dem Roller cruisen.
- Nusa Ceningan Gelbe Brücke und Water Blow. Den Klippensprung haben wir aber ausgelassen.
- Kelingking Beach Nusa Penida Daytrip. Beeindruckendste Strandkulisse der Reise.
Singapur
Im Atlas öffnenSingapur kam nach Bali wie ein Kontrastbad: Holiday Inn mit Rooftop-Infinity-Pool, fantastisches Frühstück, Gardens by the Bay, Flower Dome, Sentosa, Marina Bay und all die Klassiker. Sehr sauber, sehr beeindruckend, sehr luxuriös nach Wochen Rollerstaub.
„Nach Bali plötzlich Zukunftsstadt."
- Singapur Holiday Inn mit Rooftop-Infinity-Pool, Luxus-Kontrast nach Bali.
- Marina Bay Skyline, Marina Bay Sands, Merlion und the Stadtstaat als Zukunftsstadt.
- Merlion Berühmte Wahrzeichen-Statue.
- Gardens by the Bay Flower Dome, Cloud Forest und die Lichtshow am Abend.
- Flower Dome & Cloud Forest Klimatisierte Pflanzenwelten, Wasserfall-Architektur, Singapur in perfekt.
- Sentosa Insel-Ausflug, Stadtstaat als Freizeitpark.
Thailand
Im Atlas öffnenBangkok war der Abschluss: Sukhumvit, schönes Hotel mit Rooftop-Pool, Food Markets, Tempel, Bootstouren durch die Kanäle, Golden Mount und Jim Thompson House. Laut, warm, wild, aber genau richtig als Schlussakkord.
„Bangkok ist kein Ausklang, eher ein letztes lautes Aufdrehen."
- Bangkok Letzte Woche. Sukhumvit, Rooftop-Pool, Food Markets, Tempel.
- Sukhumvit Hotel-Basis mit Rooftop-Pool, Großstadtenergie und Abenden über der Stadt.
- Grand Palace & Wat Pho Tempel-Klassiker mit Königspalast und liegendem Buddha.
- Wat Arun Tempel am Chao Phraya, einer der schönsten Bangkok-Blicke.
- Golden Mount Tempelberg mit Blick über Bangkok.
- Khlong-Bootstour Wilde Bootstour durch Bangkoks Kanäle.
- Jim Thompson House Klassiker in Bangkok, ruhiger Kulturstopp im Großstadtchaos.
- Chinatown & Food Markets Streetfood, Nachtmarkt-Gefühl und Bangkok als lautes Finale.