Ein Trip, der schon im Vorjahr hätte passieren sollen. Der Flug war damals wegen Corona storniert worden, also wurde Amsterdam 2021 nachgeholt. Auch diesmal lief nicht alles rund: Bei der Flug-Nachbuchung gab es Probleme, am Ende mussten wir sehr kurzfristig auf den Zug umsteigen. Unentspannt, aber machbar. Die Belohnung war dafür eine Unterkunft in absoluter Toplage an der Prinsengracht, wegen Corona noch absurd günstig. Amsterdam selbst war dann genau das, was man nach Monaten Stillstand gebraucht hat: Grachten, Parks, Scooter, Abende draußen und zwei Tagesausflüge mit viel Zufallsglück.
„Anreise Drama, Unterkunft Jackpot."
- Unterkunft an der Prinsengracht in Toplage
- Amsterdam mit Miet-Scootern und Vondelpark
- Tagesausflug nach Den Haag und Scheveningen
- Mark Rutte zufällig vor den Regierungsgebäuden getroffen
- Haarlem und Tulpenfelder mit Drohnen-Aufnahmen
Der Amsterdam-Trip war eigentlich ein Nachholversuch. Im Vorjahr war der Flug wegen Corona storniert worden, also sollte 2021 endlich das stattfinden, was schon längst geplant war: Amsterdam mit Max und Bene.
Ganz glatt lief es trotzdem nicht. Bei der Flug-Nachbuchung gab es wieder Probleme und am Ende mussten wir sehr kurzfristig auf den Zug ausweichen. Das war keine elegante Anreise, eher so ein “okay, wir improvisieren jetzt”-Start. Aber wir kamen an. Und dort wartete direkt der große Ausgleich: Wegen Corona waren Unterkünfte noch ungewöhnlich günstig, und wir bekamen eine Wohnung in Toplage an der Prinsengracht. Für Amsterdam-Verhältnisse war das fast unfair gut.
Die Tage in Amsterdam waren dann eine Mischung aus klassischem Anschauen und einfach wieder unterwegs sein. Grachten, Straßen, Essen, Abende draußen. Mit Miet-Scootern haben wir die Stadtstruktur ausgenutzt und sind unter anderem zum Vondelpark gefahren. Nach so langer Pandemie-Zeit hatte allein dieses Gefühl, wieder durch eine fremde Stadt zu rollen, schon genug Gewicht.
Der größere Ausflug ging mit Carsharing nach Den Haag. Dort liefen wir durch das Regierungsviertel, an den ganzen Gebäuden vorbei, und trafen tatsächlich Mark Rutte vor einem Gebäude. Komplett zufällig, sehr absurd, sehr guter Reisemoment. Danach ging es weiter Richtung Scheveningen an den Strand und an die Promenade, wo wir die Drohne steigen ließen.
Ein zweiter Ausflug führte nach Haarlem und in die Tulpenfelder. Das war visuell wahrscheinlich der schönste Teil des Trips: riesige Farbbänder, gute Drohnen-Aufnahmen, kleine Orte rund um Amsterdam, alles sehr niederländisch und sehr ordentlich. Kein riesiger Trip, aber ein wichtiger: der Moment, in dem Reisen nach Corona langsam wieder denkbar wurde.
Niederlande
Im Atlas öffnenNiederlande als Corona-Nachholtrip: Amsterdam als Basis, Den Haag und Haarlem als Tagesausflüge. Wegen der Pandemie war vieles noch günstiger und leerer als normal, gleichzeitig hing über allem dieses seltsame Gefühl von "endlich wieder raus".
„Prinsengracht statt Flugchaos — fairer Tausch."
- Amsterdam Basis an der Prinsengracht. Grachten, Stadtbummel, Abende unterwegs.
- Prinsengracht Unterkunft in Toplage, wegen Corona erstaunlich günstig.
- Vondelpark Mit Miet-Scootern quer durch die Stadt und in den Park.
- Den Haag Tagesausflug mit Carsharing. Regierungsviertel, Park, Stadtspaziergang.
- Scheveningen Strand und Promenade bei Den Haag. Drohne geflogen.
- Haarlem Kleiner, schnuckeliger Ausflug vor Amsterdam.
- Tulpenfelder bei Haarlem Riesiges buntes Tulpenfeld. Drohnen-Aufnahmen, sehr starke Farben.